Papilloarterielle Ischämie*
M. Kottow · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 1983 · Heft 03 · S. 200-202
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Papilloarterielle Ischämie bezeichnet ein Krankheitsbild, bei dem sowohl die Papillendurchblutung als auch die Netzhautarterien deutliche Minderdurchblutung aufweisen. Die papilläre Ischämie zeigt sich durch Visusabfall, typische vertikale Gesichtsausfälle, blasses Papillenödem und fluoreszenzangiographischer Ausfall der Sehnervkapillaren. Die retinale Ischämie wird durch ophthalmoskopisch und fluoreszenzangiographisch sichtbare Kaliberschwankungen, Verengungen oder gar Verschlüsse der peripapillären Netzhautarterien verdeutlicht. Papilloarterielle Ischämie wird nicht selten bei jüngeren Frauen b…