Einsatz von niedermolekularem Heparin zur Antikoagulation in der Schwangerschaft
C. Kelbel, G. Hafner, H. Schinzel, W. Prellwitz, L. S. Weilemann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1994 · Heft 44 · S. 1497-1500
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine 26jährige Patientin, die wegen einer drohenden Fehlgeburt seit der 6. Schwangerschaftswoche Bettruhe einhalten mußte, erlitt in der 11. Woche eine Becken-Beinvenenthrombose mit rezidivierenden kleineren Lungenembolien. Ein Inhibitorenmangel konnte ausgeschlossen werden. Die Becken-Beinvenenthrombose ließ sich mit unfraktioniertem Heparin in therapeutischer Dosierung (38 400 I. E./24 h) nur teilweise rekanalisieren. Da aufgrund des drohenden Aborts eine Lysetherapie und eine orale Antikoagulation kontraindiziert waren, erfolgte ab der 18. Schwangerschaftswoche eine Antikoagulation mit einem n…