Halofantrin zur Behandlung der importierten Malaria bei nicht-immunen Reisenden
T. Weinke, H. D. Nothdurft, H. Kretschmer, K. Fleischer, T. Löscher, B. Braendli, K. Markwalder, T. Schlunk, R. Clemens, H. L. Bock · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1993 · Heft 08 · S. 254-259
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Rahmen einer prospektiven Multizenterstudie wurden die Wirksamkeit (Kriterien: Heilungsrate, Zeit bis zur Entfieberung oder Parasitenfreiheit) und Verträglichkeit (Kriterien: klinische Nebenwirkungen, veränderte Laborparameter) von Halofantrin bei 96 nicht-immunen Malaria-Patienten (71 Männer, 25 Frauen, mittleres Alter 34,3 [21-62] Jahre) untersucht, die aus Hochresistenzgebieten nach Deutschland oder in die Schweiz zurückgekehrt waren. 63 Patienten wurden mit einer Eintagestherapie behandelt (dreimal 500 mg Halofantrin); die folgenden 33 Patienten erhielten einen zusätzlichen Therapiezyklus…