Die Elektroejakulation in der Behandlung von neurogenen Ejakulationsstörungen
J. Denil, D. A. Ohl, U. Jonas, E. J. McGuire · Aktuelle Urologie · 1992 · Heft 06 · S. 276-286
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Rektale Elektrostimulation des inneren männlichen Genitale hat sich zu einer wirksamen Behandlung neurogener Ejakulationsstörungen jeder Ätiologie entwickelt. Hauptindikation ist der Ejakulationsverlust nach Querschnittlähmung, gefolgt von Anejakulation nach radikaler retroperitonealer Lymphadenektomie wegen Hodenkrebs. Sie kann auch bei Ejakulationsverlust durch Diabetes mellitus, multiple Sklerose oder Meningomyelozele und bei idiopathischer (psychogener) Anejakulation angewandt werden. An der Universität Michigan wurden bislang 198 Männer mit Elektroejakulation behandelt. Fast immer konnte ein…