Zur klinischen Anwendung quantitativ ausgewerteter horizontaler Folgebewegungen des Auges
K.-P. Hoffmann, R. Both, R. Kästner, R. Weese · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1992 · Heft 04 · S. 190-194
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wurde die horizontalen Folgebewegungen der Augen von 40 Patienten mit verschiedenen Erkrankungen (chronischer Alkoholismus, Akustikusneurinom und multiple Sklerose) und von 24 gesunden Probanden abgeleitet und die Ergebnisse verglichen. Die Augenbewegungen wurden mit Hilfe einer sinusförmigen Reizfunktion mit einer Amplitude von 20° ausgelöst. Eine quantitative Analyse der abgeleiteten Folgebewegungen wurde nach Berechnung eines Folgewertes möglich. Dieser ergab sich aus der Differenz des sakkadischen Anteils von der Gesamtamplitude der registrierten Augenbewegung. Die maximalen und minimalen…