Magnetische Stimulation mit Doppelspulen - Methodik und Normalbefunde
D. Claus, A. Spitzer · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1991 · Heft 01 · S. 21-27
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung An einer Gruppe von 45 gesunden Probanden wurde die magnetische Stimulation des motorischen Kortex und spinaler Wurzeln mit Doppelspulen erprobt. Für die Untersuchung zu Handmuskeln liegt die Doppelspule etwa 5 cm lateral des Vertex mit sagittal verlaufender Taille und nach rostral gerichtetem Griff (rostraler Fluß des Elektronenstromes, von negativ nach positiv). Um Summenpotentiale in Beinmuskeln zu evozieren, verläuft die Spulentaille quer über den Vertex, wobei der Handgriff kontralateral zum Zielmuskel ist. Doppelspulen erlauben besser als zirkuläre Rundspulen die isolierte Reizung einer Hem…