Die Bedeutung von EMG-Artefakten im isoelektrischen EEG
N. Mayr, J. Zeitlhofer, E. Auff, P. Wessely, L. Deecke · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1990 · Heft 01 · S. 56-58
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei fünf potentiellen Organspendern, die im isoelektrischen EEG EMG-Einstreuungen geboten hatten, wurden aus den entsprechenden Muskeln „tetaniforme” Aktivitäten wie Doubletten, Tripletten und Quadrupletten registriert. Alle fünf Patienten zeigten bei sonst unauffälligen blutchemischen Werten durch maschinelle Hyperventilation ausgelöste niedrige CO2- und hohe O2-Partialdrucke, womit das Auftreten repetitiver Spontanentladungen in der Peripherie der Nerven erklärt werden kann.