Zentrale motorische Leitungszeit bei Multipler Sklerose: Ein Vergleich mit visuell und somatosensorisch evozierten Potentialen in Abhängigkeit vom Verlaufstyp
Th. N. Witt, C. G. Garner, M. Oechsner · EEG-EMG Zeitschrift für Elektroenzephalographie, Elektromyographie und verwandte Gebiete · 1988 · Heft 04 · S. 247-254
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 70 konsekutiv in unserer Klinik behandelten Patienten mit eindeutiger multipler Sklerose und 36 Normalpersonen wurde die zentrale motorische Leitungszeit als Differenz der kortikalen und spinalen Latenz mittels nichtinvasiver transkranieller Elektrostimulation bestimmt. Die Ergebnisse der Patientengruppe wurden mit VEP und SEP von den Nn. medianus et tibialis in Abhängigkeit vom Verlaufstyp und Stadium der Erkrankung, sowie dem Ausmaß der Pyramidenbahnschädigung verglichen. Die mittlere zentrale motorische Leitungszeit der gesunden Probanden betrug 5,4 ms versus 11,1 ms im Patientenkollektiv.…