Ergebnisse der konservativen Behandlung von typischen Speichenbrüchen mit und ohne Arbeitstherapie
A. Scherf, K. Mann · Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 1990 · Heft 06 · S. 397-403
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aus den Kranken der Chirurgischen Abteilung der Kreispoliklinik Aue werden 2 Patientengruppen (A und B) mit konservativ behandelten Speichenbrüchen in einer prospektiven Studie verglichen. Die Patienten der Gruppe B wurden bei noch liegender Unterarmgipslonguette frühzeitig arbeitstherapeutisch betreut. 3 Monate nach dem Unfall konnten in dieser Gruppe deutlich bessere funktionelle Behandlungsergebnisse nachgewiesen werden. Bei der konservativen Behandlung typisch distaler Radiusfrakturen ist der Einsatz der Arbeitstherapie schon in der Phase der Immobilisation zweckmäßig.