Posttraumatisches akutes Lungenversagen: Behandlung durch drucklimitierte Beatmung und kontinuierlichen Lagewechsel
H. J. Schlitt, U. Werner, P. Schandelmaier, C. Krettek, K. Dreinhöfer, J. Hauss, R. Pichlmayr · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1991 · Heft 34 · S. 1257-1264
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neun Patienten (vier Frauen, fünf Männer, mittleres Alter 31 [20-48] Jahre), bei denen sich nach einem Trauma ein schweres akutes Lungenversagen (ARDS) entwickelte, wurden mit kontinuierlichem Lagewechsel (kinetisches Bett) und drucklimitierter Beatmung behandelt. Sieben der neun Patienten überlebten, lediglich ein Patient starb infolge der pulmonalen Insuffizienz. Nur in einem Fall trat während der Beatmungstherapie ein Pneumothorax auf. Um die Atemwegsspitzendrücke unter 40 mm Hg zu halten, waren bei stark erniedrigter Compliance (< 20 ml/cm H2O) niedrige Hubvolumina (bis 380 ml) und hohe Atemf…