Akute Pneumozystosen unter Polychemotherapie nach dem MACOP-B-Protokoll
K. Waßermann, G. Pothoff, W. Heitz, E. Kirn, G. R. F. Krueger, V. Diehl, G. Eckert, H. H. Hilger · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1990 · Heft 45 · S. 1705-1711
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Vier von elf nicht-HIV-infizierten Patienten, die von Juni 1989 bis Februar 1990 wegen eines Non-Hodgkin-Lymphoms nach dem MACOP-B-Protokoll behandelt worden waren, erkrankten kurz nach Beendigung oder während der Therapie an einer fulminanten beatmungspflichtigen Pneumonie. In drei Fällen konnte Pneumocystis carinii als Erreger gesichert werden. Bei einem Patienten war die Diagnose einer Pneumozystose wahrscheinlich. Die kumulativen Dosen vor Ausbruch der Pneumonie betrugen für Cyclophosphamid im Durchschnitt 2753 ± 1161 mg, für Methotrexat 1590 ± 667 mg, für Bleomycin 36 ± 16,8 mg, und für Pred…