Chemoembolisation hepatozellulärer Karzinome mit Lipiodol, Epirubicin und Cisplatin
B. Bokemeyer, R. Grote, E. Schmoll, J. Freise, H. J. Schmoll, M. Galanski, A. Schüler, F. W. Schmidt · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1989 · Heft 04 · S. 128-132
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In einer Pilotstudie wurde der therapeutische Effekt einer Chemoembolisation hepatozellulärer Karzinome mit Lipiodol unter Zusatz von Epirubicin und Cisplatin untersucht. Behandelt wurden bisher 22 Patienten mit nicht resektablen Tumoren, überwiegend in zirrhotisch umgebauter Leber. Das Lipiodol war im Durchschnitt 3 Monate, maximal bis zu 6 Monaten, im Tumorgewebe nachweisbar. Nach Abklingen der Speicherung wurde, wenn möglich, eine neue Embolisation durchgeführt. Die Nebenwirkungen der Therapie waren sehr gering. Die Lebensqualität wurde erst durch das zwar verzögerte, aber weitere Wachstum des…