Gastrointestinale Befunde bei der HIV-Infektion: Klinik, mikrobiologische Befunde und endoskopisches Erscheinungsbild
W. Heise, P. Mostertz, K. Arasteh, J. Skörde, M. L'age · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1988 · Heft 41 · S. 1588-1593
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Von 200 stationär behandelten HIV-Patienten hatten 98 gastrointestinale Symptome unabhängig vom Stadium der Erkrankung. Die Ausbeute an pathologischen Stuhlbefunden war mit 22,4 % relativ gering. Dagegen ließen sich durch histologische und kulturelle Aufarbeitung endoskopisch entnommener Biopsien opportunistische Infektionen bei 62,2 % der Patienten nachweisen, hiervon bei 28,6 % eine Cytomegalie-Infektion. Die klinische Bedeutung des bei 24,5 % gefundenen Schleimhautbefalls mit Mycobacterium avium-intracellulare ist noch unklar. Bei 33 der 98 Patienten, die vorher als HIV-positiv oder ARC einges…