Szintigraphischer Malignomnachweis mit radioaktiv markierten Tumorantikörpern: Klinische Ergebnisse auf der Basis immunhistochemischer Untersuchungen
H. J. Biersack, A. Bockisch, J. Vogel, P. Oehr, H. H. Hansen, J. Hartlapp, H. Biltz, N. Jaeger, O. Bellmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1987 · Heft 09 · S. 341-344
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 69 Patienten mit unterschiedlichen Tumoren (kolorektal, Melanom, Hoden, Ovar, Blase, Karzinoid, Lunge) wurden radioimmunszintigraphisch untersucht. Die entsprechenden Antikörper oder deren F(ab')2-Fragmente gegen CEA (n = 30), Melanom-Antigen (n = 25), TPA (n = 6), β-HCG (n = 5), HMFG-2 (n = 2) und CEA/CA 19-9 (n = 1) wurden anhand immunhistochemischer Untersuchungen der Primärtumoren ausgewählt. Die Treffsicherheit betrug 62 %, die Anzahl falsch-negativer Befunde 32 %. Zusätzliche klinische Informationen (Nachweis oder Ausschluß eines vermuteten Rezidivs) konnten bei 22 Patienten gewonnen werden…