Spätdiagnose eines Morquio-Syndroms
Stephanie Gösele, Stefan Dithmar, Frank G. Holz, Hans E. Völcker · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2000 · Heft 02(217) · S. 114-117
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND Beim Morquio-Syndrom handelt es sich um eine seltene Mukopolysaccharidose mit autosomal-rezessivem Erbgang. Der Typ A des Morquio-Syndroms ist durch einen Mangel an funktionsfähiger N-acetylgalaktosamin-6-sulfat-sulfatase gekennzeichnet, der Typ B durch einen Mangel an funktionsfähiger β-Galaktosidase. Dies bedingt eine lysosomale Speicherkrankheit mit Ablagerungen von Keratansulfat und Chondroitin-6-sulfat in Bindegewebe, Skelettsystem und Zähnen. Klinische Folgen sind Missbildungen des Skelettsystems, Aortenklappenvitien und Schmelzdefekte der Zähne. Ophthalmologische Manifestatione…