Strategie der Defektdeckung bei ausgedehnten Ablederungs- und Quetschverletzungen von vier Fingern
Ch. Weinand, K.-J. Prommersberger, P. Hahn, R. E. Giunta, H. Krimmer · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2000 · Heft 06 · S. 424-429
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ausgedehnte Ablederungs- und Quetschverletzungen von mehreren Fingern erfordern spezielle Behandlungsstrategien, da ein kompletter Verlust von Weichteilen, Nerven und Gefäßen vorliegt und lediglich Knochen und Sehnen teilweise erhalten sind. Eine primäre Rekonstruktion oder Replantation der Weichteile ist wegen der Verletzungsart meist nicht möglich. Knochenkürzungen sollten vermieden und die größtmögliche Fingerlänge durch primäre Weichteildeckung erhalten werden. In der Sekundärphase werden Sensibilität und mechanische Belastbarkeit wiederhergestellt. An unserer Klinik wurden bisher sieben Pati…