Leiomyom der Harnblase - eine seltene Differenzialdiagnose
Ellen Kratochwil, M. Wolters, D. H. Methfessel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2000 · Heft 09 · S. 478-480
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kasuistik einer 31jährigen Frau mit einem Leiomyom der Harnblase. Der 3 × 4 × 5 cm große, endovesikal wachsende Tumor hatte keine Beschwerden verursacht. Vom urologischen Fachgebiet war die Geschwulst nach zystoskopischer und bildgebender Diagnostik als „Uterusmyom“ qualifiziert und dem Gynäkologen zur Operation überwiesen worden. Lediglich die Vaginalsonographie ließ Zweifel an dieser Diagnose aufkommen. Erst die Laparotomie klärte die Situation. Nach Blaseneröffnung und Schlitzung der Schleimhaut konnte der Tumor aus der Blasenwand enukleiert werden. Unter temporärer Schienung beider Harnleiter…