Paroxysmale Phänomene bei multipler Sklerose
J. Kesselring · Aktuelle Neurologie · 2001 · Heft 05 · S. 214-218
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Paroxysmale Phänomene sind nicht so seltene und recht typische klinische Manifestationen der multiplen Sklerose. Diese Sekunden oder wenige Minuten dauernden Ausfalls- oder Reizerscheinungen von Seiten verschiedener Bereiche im ZNS lassen sich am ehesten durch ephaptische Impulsübertragung infolge myelino-axonaler Dissoziation innerhalb der MS-Plaque erklären. Sie sollten deshalb erkannt werden, weil sie auch bereits als Initialsymptome der Krankheit vorkommen können, für die Betroffenen sehr unangenehm sind und oft auf eine Behandlung mit Antiepileptika gut ansprechen.