HPV-Infektion und Zervixkarzinom - Epidemiologie, Nachweis und Immunologie
A. Schneider, M. Dürst, A. M. Kaufmann · Zentralblatt für Gynäkologie · 2001 · Heft 04 · S. 179-185
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bestimmte molekulargenetisch definierte Typen von humanen Papillomviren (HPV) verursachen in Interaktion mit anderen Kofaktoren das Zervixkarzinom. Alle bisher identifizierten Risikofaktoren für Neoplasien der CERVIX UTERI verlieren im Vergleich mit HPV an Bedeutung. Neben HPV ist eine bisher noch nicht klassifizierte genetische Prädisposition wichtig. Der Nachweis von HPV im Abstrich erfolgt durch Identifizierung der Virus-DNA, wobei auf PCR basierende Verfahren die höchste Spezifität besitzen. Im Moment laufen erste Impfstudien mit therapeutischen Impfstoffen und Studien zur prophylaktischen Va…