Strahlentherapie nach radikaler Prostatektomie bei PSA-Anstieg aus dem „Nullbereich” ohne histologische Sicherung eines Lokalrezidivs - eine kurative Therapieoption?
T Wiegel, K Miller, R Heicappell, U Steiner, M Molls, W Hinkelbein · Aktuelle Urologie · 2001 · Heft 04 · S. 160-164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Zwischen 15 und 60 % der Patienten mit organüberschreitendem Prostatakarzinom entwickeln nach der radikalen Prostatektomie einen PSA-Anstieg aus dem Nullbereich oder zeigen einen persistierenden PSA oberhalb des Nullbereiches als Zeichen eines lokalen und/oder systemischen Progresses. Durch die perkutane, 3-D-geplante Strahlentherapie mit Dosen von 60 - 70 Gy kann in 30 - 70 % der Fälle der PSA-Wert wieder in den Nullbereich gesenkt werden. 40 - 65 % dieser Patienten verbleiben auch nach 2 - 5 Jahren weiter mit dem PSA-Wert im Nullbereich. Wenn eine Bestrahlungsindikation gestellt wird, sollte de…