Einfluss eines schwangerschaftsverlängernden Managements auf die mütterliche und neonatale Morbidität beim HELLP-Syndrom
A. Hagen, A. Ebert, J. Lange, M. Zemlin, H. Hopp · Zentralblatt für Gynäkologie · 2001 · Heft 09 · S. 513-519
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung FRAGESTELLUNG: Beim HELLP-Syndrom wurde bis vor kurzem wegen der vitalen Gefährdung von Mutter und Kind eine rasche Entbindung nach Diagnosestellung empfohlen. Angesichts der hohen Rate hochgradig unreifer Frühgeburten wird zunehmend eine Prolongation wenigstens bis zum Abschluss der Lungenreifeinduktion erwogen. Überprüft wurde die Auswirkung des Entbindungszeitpunktes auf die mütterliche und die neonatale Morbidität bei einem Gestationsalter unter 34 + 0 Schwangerschaftswochen (SSW). - MATERIAL UND METHODE: Im Zeitraum 1994 bis 1999 kam es bei 37 Patientinnen zu einem HELLP-Syndrom (Thrombozyte…