Tinea capitis - ein aktueller Überblick
Bernadette Manz, U.-F. Haustein, P. Nenoff · Aktuelle Dermatologie · 2001 · Heft 10 · S. 295-305
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Klinisches Bild, Nativpräparat sowie mykologische Kultur sind die diagnostischen Eckpfeiler der Tinea capitis. Griseofulvin ist in Deutschland für die systemische Therapie der Kopfpilzerkrankung bei Kindern das bislang einzig uneingeschränkt zugelassene Medikament. Die neuen Ergosterolbiosyntheseinhibitoren Terbinafin, Itraconazol und Fluconazol sind zwar in kontrollierten Studien für andere Indikationen geprüft und zur systemischen antimykotischen Behandlung von Erwachsenen zugelassen, jedoch noch nicht für Kinder mit Tinea capitis. Bisher fehlen umfangreichere doppelblinde und randomisierte Ver…