Die uni- und bilaterale Lähmung des Nervus laryngeus inferior (recurrens)
C. Sittel, K. Wassermann, F. Mathen, H. E. Eckel · Pneumologie · 2001 · Heft 12 · S. 568-578
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Die unilaterale Parese eines Nervus recurrens führt zu einem unvollständigen Glottisschluss und damit zu einer empfindlichen Einbuße der Stimmleistungsfähigkeit. Eine bilaterale Lähmung führt zu einer glottischen Stenose, als klinisches Leitsymptom imponiert der inspiratorische Stridor. Die meisten dieser Läsionen sind iatrogen verursacht, insbesondere duch chirurgische Eingriffe an der Schilddrüse. Aber auch eine Vielzahl anderer Ursachen kommt in Betracht. Ist die Ätiologie unklar, muss eine gründliche diagnostische Abklärung erfolgen. Die indirekte Laryngoskopie bestätigt die Verdachtsdiagnos…