Myositiden bei rheumatischen Erkrankungen
C. D. Reimers, B. Schlotter-Weigel · Aktuelle Rheumatologie · 2001 · Heft 06 · S. 260-268
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Myalgien sind sehr häufige Symptome rheumatischer Erkrankungen. Als Folge einer schmerzbedingten Minderinnervation kann eine Muskelschwäche bestehen. Bei bis zu jedem vierten Patienten besteht eine histopathologisch gesicherte Myositis, besonders häufig beim Anti-Synthetase-Syndrom (83 - 94 %), bei der mixed connective tissue disease (50 - 80 %), seltener bei systemischer Sklerose (5 - 17 %) und systemischem Lupus erythematodes (4 - 16 %), Sjögren-Syndrom (2,5 - 10 %) und als Rarität bei rheumatoider Arthritis (ca. 2 %), Wegener-Granulomatose und Churg-Strauss-Syndrom. Die Myositis ähnelt klinisc…