Unspezifische Immunstimulation - ein weitreichendes Therapieprinzip
Matthias Heinitz · Erfahrungsheilkunde · 2002 · Heft 01 · S. 16-21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Unspezifische Immunstimulation führt nach Aktivierung sämtlicher Klone zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Bildung und Freisetzung von Zytokinen, die zwischen Immun-, Hormon-, Nerven- und Gefäßsystemen regulatorisch wirken und so Dysfunktionen des Abwehrsystems auszugleichen vermögen. Die Zusammenhänge wurden auch durch tierexperimentelle Untersuchungen mit Paramunitätsinducern aus attenuierten Pockenviren aufgeklärt. Eine Steigerung der Immunreaktivität durch mikrobielle Immunstimulanzien lässt sich im Hinblick auf die Indikationen Mangel an Immunreaktivität und Infektanfälligkeit erweitern.…