Sturzprophylaxe im Alter - Therapie bei Gangstörungen
A. Wald, W. Rössy, H. Frauendorf · Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin · 2002 · Heft 01 · S. 41-44
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Regel führen nicht einzelne Krankheiten und auch nicht Funktionsdefizite einzelner Organe zur Gangstörung und zum Sturz eines Patienten, sondern die Interaktion mehrerer Strukturschäden und Funktionsstörungen. Das Prinzip der pathologischen Akkumulation führt zu Stürzen im Alter und mit der Anzahl der Stürze steigt die Rate der Hüftfrakturen. Ab dem 70. Lebensjahr steigt die Inzidenzrate für Schenkelhalsfrakturen exponentiell an. In Anbetracht der Altersstruktur und der zunehmenden Lebenserwartung ist hier eine drastische Zunahme in den kommenden Jahren zu erwarten. Neben der hohen Fraktur…