Depression und koronare Herzerkrankung: pathogenetische Faktoren vor dem Hintergrund des Stresskonzeptes
M. Deuschle, F. Lederbogen · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2002 · Heft 05 · S. 268-275
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Kardiovaskuläre Erkrankungen sind immer noch mit Abstand die häufigsten Todesursachen in der westlichen Welt. Eine Vielzahl prospektiver Untersuchungen zeigt nun, dass initial herzgesunde Menschen ein höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse aufweisen, wenn bei Beobachtungsbeginn einzelne depressive Symptome oder ein depressives Syndrom vorlagen. Umgekehrt ist bei Patienten nach einem Myokardinfarkt ein depressives Syndrom mit einer schlechten kardialen Prognose vergesellschaftet. Die Kenntnis der pathophysiologischen Zusammenhänge zwischen affektiver und kardialer Erkrankung ist natürlich w…