Kontrolliertes Trinken als Ziel und als Weg. Zwei Fallvignetten
Joachim Körkel, Wilfried Langguth, Birgit Schellberg, Birgit Neu · Suchttherapie · 2002 · Heft 02 · S. 112-116
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es werden anamnestische Daten und der Entwicklungsprozess von zwei bisher durch die Suchthilfe nicht erreichten alkoholabhängigen Teilnehmern des „Ambulanten Gruppenprogramms zum kontrollierten Trinken (AkT)” berichtet. Teilnehmer 1 (60 Jahre) zeigt auch noch 2 Jahre nach AkT-Ende eine weitgehend stabile Umsetzung des kontrollierten Trinkens mit deutlicher Trinkmengenreduktion (AkT-Beginn: 740 g Alkohol/Woche; AkT-Ende: 260 g; 2-Jahres-Katamnese: 300g) und damit einhergehender Zufriedenheit in zuvor alkoholbelasteten Bereichen (Partnerschaft, Arbeit). Teilnehmer 2 (56 Jahre) konnte seinen Wochena…