Neurovulnerabilität der Hippokampusformation bei der posttraumatischen Belastungsstörung
R. Bering, G. Fischer, F.F. Johansen · Psychotraumatologie · 2002 · Heft 02 · S. 34
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung In der Kernspinresonanztomographie zeigen Patienten, die unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) leiden, eine Atrophie der Hippokampusformation. Unter Berücksichtigung des Verlaufsmodells psychischer Traumatisierung wird diskutiert, ob dieses Phänomen als Ursache, Folge oder sekundäre Begleiterscheinung der PTBS zu bewerten ist. Darüber hinaus wird die Frage aufgegriffen, ob eine Atrophie auf bestimmte Regionen bzw. Zellpopulationen begrenzt ist und welcher pathophysiologische Mechanismus zugrunde liegt. Hierzu verweisen die Autoren auf Stressmodelle, welche eine reversible Atrophi…