Aktuelle Möglichkeiten der Behandlung mit blutbildenden Stammzellen aus Nabelschnurblut im Kindesalter
J. Vormoor, T. Klingebiel, H. Jürgens · Klinische Pädiatrie · 2002 · Heft 04 · S. 195-200
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1989 wurde von E. Gluckman über die erfolgreiche Nabelschnurblutransplantation bei einem Jungen mit Fanconi-Anämie berichtet. Seither wurden weltweit über 1500 allogene Nabelschnurbluttransplantationen durchgeführt. Dies ist u. a. durch den Aufbau von öffentlichen Nabelschnurblutbanken ermöglicht worden, die kryokonservierte Nabelschnurblutprodukte unverwandter Spender zur Verfügung stellen. Die Nabelschnurbluttransplantation ist allerdings mit spezifischen Risiken behaftet, die ihren Einsatz bisher einschränken. Hauptproblem ist die limitierte Zellmenge, die mit einer lang andauernden Neutropeni…