Suizidgefahr bei Patienten mit bipolaren affektiven Störungen
M. Wolfersdorf, C. Franke, C. Mauerer, M. Purucker, J. Kornacher, U. Rupprecht, A. Heindl, B. Schuh, F. König, M. Dobmeier · Krankenhauspsychiatrie · 2002 · Heft Sh1 · S. 49-53
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es wurde der Versuch gemacht, anhand Literatur, klinischer Erfahrung und Fallvignetten dem Erkennen und dem Verstehen von Suizidalität in bipolaren affektiven Störungen näher zu kommen. Deutlich wurde, dass Suizidalität meist in depressiven Episoden auftritt, dann in so genannten gemischten Zuständen und dass die Suizidalität des bipolar (manisch-depressiv) affektiv Erkrankten psychodynamisch eher aus der Folge, aus dem Erkennen um das, was in der Manie geschehen ist, sich ableitet und weniger depressionsimmanente Thematik selbst ist.