Kongenitale solitäre Leberzyste
S. Reichel, G. Alzen, K. M. Keller, D. Weitzel · Klinische Pädiatrie · 2002 · Heft 06 · S. 332-333
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Mit sonographischem Screening können mitunter pathologische Befunde aufgedeckt werden, deren diagnostische und therapeutische Konsequenzen insbesondere bei symptomfreien Patienten schwierig zu beurteilen sind. KASUISTIK: Wir berichten über ein Mädchen mit einer angeborenen, kleinen solitären Leberzyste, die aufgrund ihrer Größenzunahme ab dem 2. Lebensjahr schließlich im 5. Lebensjahr interventionell sklerosiert wurde. SCHLUSSFOLGERUNG: Selbst bei kleinen Zysten sind langfristig wegen nicht vorhersehbarer Wachstumsdynamik sonographische Verlaufskontrollen erforderlich.