„Zerebrale Anfälle” als primäre Manifestation eines langen QT-Syndroms - ein Fallbericht und diagnostische Überlegungen
M. Mayr, S. Haaser, R. Schranzhofer, K. Berek · Aktuelle Neurologie · 2002 · Heft 10 · S. 520-522
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das lange QT-Syndrom stellt eine pathologische Verlängerung des QT-Intervalls dar, was klinisch im Rahmen der daraus resultierenden ventrikulären Tachykardien mit dem Auftreten von zumeist rezidivierenden, synkopalen Anfällen vergesellschaftet ist. Differenzialdiagnostisch stellen diese Anfälle ein Problem dar, da sie einerseits gehäuft in den Morgenstunden auftreten und dadurch Aufwach-Grand-mal-Anfälle vortäuschen können, andererseits die EKG-Veränderungen intermittierend auftreten können und dadurch dem routinemäßig duchgeführten Ruhe-EKG entgehen können. Die Indikation für eine weiterführende…