CareLit Fachartikel

Patientinnen als „lebendige Phantome”? Das Entbindungshospital der Universität Göttingen um 1800

J. Schlumbohm · Zentralblatt für Gynäkologie · 2002 · Heft 8/9 · S. 434-439

Dokument
1007213
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zentralblatt für Gynäkologie
Autor:innen
J. Schlumbohm
Ausgabe
Heft 8/9 / 2002
Jahrgang 124
Seiten
434-439
Erschienen: 2002-01-01 00:00:00
ISSN
0044-4197

Zusammenfassung

Zusammenfassung Das 1751 gegründete Göttinger Entbindungshospital gilt als das weltweit erste, das Teil einer Universität war. In erster Linie sollte es der Ausbildung von Studenten und Ärzten dienen, daneben der Unterrichtung von Hebammen; außerdem war es dazu bestimmt, Not leidenden Frauen am Ende der Schwangerschaft, während und nach der Geburt einen sicheren Aufenthalt zu gewähren. Daher stand es Gebärenden ohne Ansehen der Staatsangehörigkeit, Hautfarbe und Religion offen. Tatsächlich waren die Patientinnen fast alle unverheiratet und entstammten überwiegend den unteren sozialen Schichten. Aufgrund gedruckt…

Schlagworte

Medizingeschichte Geburtshilfe Krankenhaus Patientinnen Göttingen Friedrich Benjamin Osiander History of medicine man-midwifery maternity hospital patients Schwangerschaft Geburt Zentralblatt für Gynäkologie