Seitendifferenz des Kernig-Zeichens als Ausdruck motorischer Hemisymptomatik
M. Krasnianski, S. Neudecker, S. Zierz · Aktuelle Neurologie · 2003 · Heft 03 · S. 127-130
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die klinisch-neurologische Untersuchung des bewusstseinsgestörten Patienten stellt auch an den erfahrenen Untersucher besondere Herausforderungen. Kernig beschrieb im Jahre 1884 mit dem nach ihm benannten Zeichen eine wichtige Möglichkeit der klinischen Diagnose eines meningealen Syndroms. Vor über 50 Jahren wies Thorner bei Patienten mit positivem meningealen Syndrom und konkomitanter Hemiparese eine Abschwächung der meningealen Symptomatik auf der paretischen Seite nach und stellte die Wichtigkeit einer derartigen Asymmetrie für die Diagnostik von Paresen bei komatösen Patienten heraus. In der…