Antiphospholipid-Antikörper und Schwangerschaft
R Fischer-Betz, C Specker · Aktuelle Rheumatologie · 2003 · Heft 03 · S. 131-137
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patientinnen mit Antiphospholipidsyndrom (APS) haben eine gesteigerte Rate an Schwangerschaftskomplikationen. Neben Wachstumsretardierung der Frucht, Frühgeburten und einer gesteigerten Gestoseneigung kommt es insbesondere im 2. und 3. Trimenon häufig zu Aborten. Wie auch bei anderen klinischen Manifestationen des APS sind hierfür Gefäßverschlüsse verantwortlich, die zu plazentaren Infarkten und damit zur Minderperfusion der Frucht führen. Da eine Antikoagulation mit Thrombocytenaggregationshemmern und Heparin in der Lage zu sein scheint, die plazentare Durchblutung zu verbessern, ist das Erkenne…