Familiäre Foveahypoplasie - Klinische Einordnung
Hans Wolfgang Schroeder, Ulrike Orth, Eberhard Meyer-König, Andreas Gal · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2003 · Heft 08 · S. 559-562
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: In einer Familie werden Foveahypoplasie, Katarakt und Esotropie dominant vererbt; sporadisch treten zusätzlich Aniridie bzw. atypische Iriskolobome auf. PATIENTEN UND METHODE: Neben der klinischen Untersuchung wurden die visuell evozierten Potenziale auf Asymmetrien untersucht und eine Mutationsanalyse des PAX6-Gens vorgenommen. ERGEBNISSE: Während der vermutete Stammvater der dominant vererbten Merkmale nicht untersucht werden konnte, lagen von den sechs betroffenen Nachfahren aus der 2. - 4. Generation detaillierte augenärztliche Befunde vor, welche zusätzlich zu den genannten Anom…