Paraneoplastische Hyperthyreose bei metastasiertem Teratokarzinom mit exzessiver HCG-Erhöhung
N. Berdjis, A. Baldauf, T. Kittner, A. Manseck, M. Wirth · Aktuelle Urologie · 2003 · Heft 06 · S. 407-409
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Klinisch manifeste Hyperthyreosen infolge einer exzessiven HCG-Produktion stellen beim Keimzelltumor ein seltenes paraneoplastisches Phänomen dar. Ein 40-jähriger Patient mit rechtsseitigem Hodentumor (Teratom, embryonales Karzinom), diffuser pulmonaler Metastasierung und hohem Serum-HCG wies bei Aufnahme eine klinisch manifeste Hyperthyreose auf. Der Patient erhielt eine sofortige antithyreoidale Therapie sowie 4 Serien Chemotherapie nach dem PEI-Regime. Zu Beginn der zweiten Serie Chemotherapie zeigte sich bereits eine normale Schilddrüsenfunktion. Nach rechtsseitiger Orchiektomie und Resektion…