Villöse und nicht villöse gestationsbedingte Trophoblasterkrankungen - eine Übersicht
L.-C. Horn, M. Vogel, K. Bilek, J. Einenkel · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2003 · Heft 12 · S. 1233-1245
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Gestationsbedingte Trophoblasterkrankungen (GTD) sind selten und stellen aufgrund ihrer klinikopathologischen Besonderheiten eine große Herausforderung für Pathologen und Kliniker dar. Die Blasenmole und die Partialmole als Formen der villösen GTD sind aufgrund ihres differenten Risikos für eine persistierende Erkrankung und ihres zytogenetischen Hintergrundes streng zu trennen. Die häufigste Form der nicht villösen GTD ist das Chorionkarzinom. Die notwendige Chemotherapie erfolgt in strenger Korrelation zum WHO-Prognosescore. Als weitere Entitäten sind in den vergangenen Jahren der Plazentabettk…