Neurophysiologische Befunde bei Migräne - Spiegelbild der Pathophysiologie oder Epiphänomen?
T. Probst, A. Wolters, R. Benecke, E. Kunesch · Klinische Neurophysiologie · 2004 · Heft 01 · S. 22-38
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Neuronale Dysfunktionen von Kortex und Hirnstamm spielen für die Pathophysiologie der Migräne eine entscheidende Rolle. Funktionelle bildgebende Verfahren (fMRT), Perfusionsmessungen und elektrophysiologische Untersuchungsverfahren wie EEG und MEG, multimodal evozierte Potenziale, ereigniskorrelierte Potenziale und Reflexuntersuchungen haben bei Migränepatienten eine Vielzahl von auffälligen und teilweise widersprüchlichen Befunden erbracht. Diese hängen vom Zeitpunkt der Untersuchung innerhalb des Migränezyklus (interiktual, Aura, Kopfschmerzphase) und zum Teil vom Migränetyp (Migräne mit oder o…