Bedeutung der sonographischen Zervixlängenmessung bei Frauen mit vorzeitiger Wehentätigkeit
I Fuchs, W Henrich, K Osthues, KH Nicolaides, JW Dudenhausen · Geburtshilfe und Frauenheilkunde · 2003 · Heft 11
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Nur 10–30% aller Frauen mit vorzeitigen Wehen gebären innerhalb der nächsten sieben Tage. Diese Studie untersucht, ob eine sonographische Zervixlängenmessung eine Differenzierung zwischen echter drohender Frühgeburt und harmloseren vorzeitigen Kontraktionen ermöglicht. Methode: Bei 253 Einlings- sowie 87 Zwillingsschwangerschaften mit vorzeitigen Wehen wurde bei Aufnahme eine sonographische Zervixlängenmessung durchgeführt. Die weitere Therapie (Tokolyse, Lungenreifeinduktion) erfolgte unabhängig vom Zervixbefund. Endpunkt der Studie war eine Frühgeburt innerhalb von sieben Tagen. Ergebnisse: Eine…