Zur Lungenhypoplasie prädisponierende pränatale Zustände – In welchen Fällen ist eine Therapie mit inhalativem Stickstoffmonoxid (iNO) sinnvoll?
A Kribs, M Kellersmann, B Roth · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: iNO ist eine Therapieoption bei der primären pulmonalen Hypertension des Neugeborenenen (PPHN). Es stellt sich die Frage, inwieweit auch Folgezustände einer Minderentwicklung der Lunge und des pulmonalen Gefäßbettes auf diese Weise behandelt werden können. Zu diesen Zuständen gehören das Lungenversagen bei Hydrops fetalis sowie der Zustand nach langer Oligo- Anhydramnie nach einem frühen vorzeitigen Blasensprung (PPROM) oder bei einer fetalen Nierenerkrankung mit mangelnder Urinausscheidung. Bei diesen Krankheitsbildern setzten wir iNO im Rahmen einer Beobachtungsstudie ein. Methode: Retrospektive…