Automutilation avec luxation cristallinienne dans la maladie de Gilles de la Tourette traitée par lentille «iris-claw» rétropupillaire
M.-C Gaillard, T J Wolfensberger · Klinische Monatsblätter für Augenheilkunde · 2004 · Heft 05 · S. 435-437
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung HINTERGRUND: Der Morbus Gilles de la Tourette ist eine neurologische Erkrankung, welche durch motorische und sprachliche Ticks charakterisiert ist. Die extremen Formen manifestieren sich durch Automutilation und Koprolalie. ANAMNESE UND BEFUND: Ein 59-jähriger Patient, unter Behandlung für einen Morbus Gilles de la Tourette, klagte über einen akuten Visusverlust im Verlauf eines Anfalls während dessen er sich mit der Faust auf das rechte Auge schlug. Die klinische Untersuchung zeigte eine auf Fingerzählen reduzierte Sehschärfe, welche mit einer Korrektion von S + 13D auf 1,0 angehoben werden konn…