CareLit Fachartikel

Organhandel versus Reziprozitätsmodell

C Illies, F Weber · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 2004 · Heft 06 · S. 271-275

Dokument
1007927
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
C Illies, F Weber
Ausgabe
Heft 06 / 2004
Jahrgang 129
Seiten
271-275
Erschienen: 2004-01-06 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Ausgehend von der immer größer werdenden Kluft zwischen Organmangel und Organbedarf in der Transplantationsmedizin werden zwei verschiedene Modelle für eine Steigerung der Organspendebereitschaft, die finanzielle Entschädigung (Organhandel) und das Reziprozitätsmodell diskutiert und ethisch bewertet. Als ethischer Maßstab dient dabei die unbedingte Achtung vor dem Individuum. Diese Abwägung zeigt, dass das Reziprozitätsmodell dem auch strikt auf Europa beschränkten Organhandel eindeutig vorzuziehen ist. Es lässt sich zudem problemlos in das vorhandene Allokationssystem einfügen.

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift