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Politik und Nervosität: Gründung und Betrieb der ersten deutschen Volksnervenheilstätte „Rasemühle” bei Göttingen zwischen 1903 und 1914

H. Fangerau · Krankenhauspsychiatrie · 2005 · Heft 01 · S. 25-32

Dokument
1007943
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankenhauspsychiatrie
Autor:innen
H. Fangerau
Ausgabe
Heft 01 / 2005
Jahrgang 16
Seiten
25-32
Erschienen: 2005-01-01 00:00:00
ISSN
0937-289X

Zusammenfassung

Zusammenfassung Auf dem Höhepunkt der Nervositätslehre des Fin de Siècle wurden um 1900 in Deutschland neben zahlreichen Privatsanatorien so genannte „Volksnervenheilstätten” für Angehörige der weniger vermögenden Schichten gegründet. Das erste rein staatlich finanzierte Nervensanatorium zur Behandlung von funktionellen Neurosen war die „Rasemühle” bei Göttingen. Im Jahr 1903 wurde sie auf Betreiben des Göttinger Ordinarius für Psychiatrie August Cramer (1860 - 1912) von der Provinz Hannover finanziert. Die Gründungsgeschichte der Anstalt, ihre diagnostische und therapeutische Ausrichtung sowie ihre frühe Entwic…

Schlagworte

Nervosität Krankenhaus öffentliches Gesundheitswesen Geschichte Sanatorium History public health neurasthenia hospital Krankenhauspsychiatrie