Zur Theorie der weiblichen Sexualentwicklung
S Castendyk · Zeitschrift für Sexualforschung · 2004 · Heft 02 · S. 97-115
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Übersicht: In der Psychoanalyse gibt es, so die Autorin, immer noch keine konsistente Theorie der weiblichen sexuellen Entwicklung. Und es gebe bislang auch kein Konzept einer nicht pathologischen Sexualität. Der Aufsatz ist der Versuch, beides vorzulegen. Dieser Versuch basiert auf einer Re-Lektüre der anerkannten psychoanalytischen Theoreme zur weiblichen Entwicklung, deren zentrale Elemente von der Autorin gleichsam anders angeordnet werden. Sie plädiert dafür, vom Konzept des Objektwechsels Abschied zu nehmen, dessen ursprünglich von Freud entworfene Voraussetzungen seit vielen Jahren widerlegt seien. Angeno…