PTSD-Prävalenz nach Unfällen in Abhängigkeit vom Erhebungszeitpunkt des Traumakriteriums (Kriterium A)
M Braunheim, C Lange, M Burgmer, M Langer, MJ Raschke, G Heuft · Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie · 2004 · Heft 02
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Im Rahmen der Münsteraner Traumastudie wurde untersucht, ob und in welcher Weise die Häufigkeit der diagnostizierten Fälle von voll ausgeprägter und subsyndromaler PTSD nach einem Unfall vom Erhebungszeitpunkt des Traumakriteriums abhängig ist. Methodik: Bei einer konsekutiven Stichprobe von 220 Unfallopfern mit vorwiegend leichten bis mittelschweren Verletzungen wurde unmittelbar nach dem Unfallereignis (T1), 6 (T2) und 12 (T3) Monate später das Vorkommen von posttraumatischer Symptomatik (CAPS) untersucht. Dabei wurde zu allen Zeitpunkten das Traumakriterium (Kriterium A) als subjektive Wahrnehm…