Zusammenhang zwischen olivocochleärer Aktivität und Lärmvulnerabilität
W Wagner, M Kühn, R Vonthein, M Tisch, T Janssen, HP Zenner · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zielsetzung: Aus dem Tierversuch (Meerschweinchen, Katze) gibt es Hinweise auf eine lärmprotektive Wirkung der medialen olivocochleären Efferenzen auf das Innenohr. Der Nachweis oder Ausschluss eines solchen Zusammenhangs beim Menschen steht noch aus. Methoden: Die olivocochleäre Aktivität lässt sich beim Menschen indirekt über die kontralaterale Suppression otoakustischer Emissionen abschätzen. Wir führten Messungen von DPOAE-Wachstumsfunktionen mit und ohne Suppression durch kontralaterales weisses Rauschen (60 dB SPL) bei 72 Rekruten der Bundeswehr durch (7 Stimuluskombinationen, L2 zw. 20 und 60 dB SPL, L1=0…