Molekularbiologische und genetische Analyse von Patienten mit Usher Syndrom
AJ Zimmer, PU Lohnstein, J Schipper, R Birkenhäger · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Usher Syndrom definiert eine genetisch und klinisch heterogene autosomal rezessive vererbte Erkrankung mit dem gleichzeitigen Auftreten von Innenohrschwerhörigkeit/Taubheit und Netzhautdegeneration (Retinitis Pigmentosa). Bisher wird das Usher Syndrom in drei unterschiedliche Hauptgruppen (USH1–3) mit unterschiedlicher phänotypischer Ausprägung eingeteilt. Verschiedene Gene des Usher Syndroms wurden bereits charakterisiert. Im einzelnen wurden folgende Gene identifiziert: USH1B (Myosin7A), USH1C (Harmonin), USH1D (Cadherin-23), USH1F (Procatherin-15), USH2A (Usherin) und USH3. Zielsetzung: Für weitere Subtyp…