Stellenwert des Notfalltracheoskops (Notrohr) in der HNO
A Müller, R Gottschall · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Inzidenz einer erschwerten endotrachealen Intubationen liegt im HNO-Fachgebiet mit 16% deutlicher über der anderer Disziplinen (2,5%). Naturgemäß können entzündliche und tumoröse Erkrankungen im Kopf-Halsbereich zu Verlegungen der oberen Atemwege führen. Im Management des Atemwegsnofalls arbeiten HNO-Arzt und Intensivmediziner eng zusammen. Blutende, exophytisch wachsende Tumoren, ausgeprägt Ödeme oder Halsweichteilhämatome können eine konventionelle Intubation, selbst unter Verwendung moderner Intubationshilfen unmöglich machen. Neben der chirurgischen Eröffnung des Kehlkopfes von außen (Koniotomie) kann de…